Schwimmabzeichen - Informationen & Tipps



Schwimmabzeichen

Schon in jungem Alter können kleine Wasserratten ihr schwimmerisches Können unter Beweis stellen und ein Schwimmabzeichen erwerben. Wer Grundfähigkeiten im Schwimmen vorweisen kann, erhält das Seepferdchen, dieses Abzeichen tragen viele kleine Schwimmer stolz an ihrer Badebekleidung. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre können im Folgenden das Jugendschwimmabzeichen von Bronze bis Gold erwerben.

Anschließend erwarten über 18- jährige Schwimmer die Schwimmabzeichen für Erwachsene, welche ebenfalls mit Abzeichen von Bronze bis Gold honoriert werden. Wer hier die höchste Stufe erreicht hat, findet bei den Leistungsschwimmerprüfungen eine besondere Herausforderung vor. Hier gelten für die geforderten Aufgaben zusätzlich auch noch strenge Zeitvorgaben. Nach dem Leistungsschwimmerabzeichen in Gold ist die höchste Stufe erreicht.
Die Prüfungen erfordern nicht nur praktische Fähigkeiten, auch theoretische Kenntnisse über Baderegeln werden abgefragt. Nicht nur die Bestätigung über die eigene Leistung motiviert viele Schwimmer zum Erwerb eines Schwimmabzeichens, denn hierfür müssen nicht nur Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer beim Schwimmen trainiert werden, auch Rettungsmanöver werden eingeübt. Diese dienen zur fremd- wie auch zur Eigenrettung. Gerade für das Erlernen anderer Wassersportarten wie Segeln oder Surfen ist die Fähigkeit, sich sicher im Wasser bewegen zu können, und andere aus Gefahrensituationen befreien zu können, eine wichtige Voraussetzung. Auch das Wissen um mögliche Gefahren, die sich beim Wassersport ergeben können, ist entscheidend für Sicherheit und somit mehr Spaß im Wasser. Die Teilnehmer an Schwimmleistungsprüfungen werden hierfür in besonderer Weise sensibilisiert und haben somit Vorteile. Tauchen lernen ist für sichere und erfahrene Schwimmer ebenfalls kein Problem. Wer sich buchstäblich “wohlfühlt wie ein fisch im Wasser”, hat auch keine Angst, mit den Fischen unter Wasser zu schwimmen. Doch das Tauchen erfordert nicht nur körperliche Fitness und Verantwortungsgefühl für sich selbst und die Sportkameraden. Auch Umweltbewusstsein sollte man haben, wenn man sich in den faszinierenden aber durch Klimawandel, Verschmutzung, und eben nicht zuletzt Tauchtourismus extrem gefährdeten Unterwasserwelten bewegt.

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