Rezeptfrei überleben
Rezeptfreie Schmerzmittel machen es möglich. Neben Zahnschmerzen sind Kopfschmerzen der häufigste Grund, warum die Menschen in Deutschland zu einem Analgetikum greifen, ohne einen Arzt zu konsultieren. Und ohne die Wirkung von Neuralgin & Co zu schmälern, wäre es manchmal besser, nicht gleich zu chemischen „Kampfstoffen“ zu greifen. Ein Schmerz ist immer ein Signal, dass etwas im Körper nicht stimmt und auf Dauer sollte man sich nicht darauf verlegen, einfach das Alarmsignal abzustellen. Selbst wenn die Gründe, warum einem der Kopf mal brummt ganz profaner Natur sind, tut man gut daran, auch über andere Lösungen nachzudenken. War es eine durchzechte Nacht, Übermüdung, Sauerstoffmangel, Grippe, der akute Bluthochdruck oder die am häufigsten anzutreffende Ursache: seelische Belastungen. Die wiederum können unterschiedliche Verspannungen mit sich bringen. Eine häufige Ursache von Kopfschmerz sind Verspannungen im Gesicht. Und da helfen ganz einfache Mittel: Man könnte es mit Lächeln versuchen – das ist kein Scherz. Beim Lächeln, das gibt’s auch ohne Rezept, lockern sich z.B. Wangen- und Mundmuskulatur. Wer hat nicht aus unterdrücktem Ärger schon stundenlang grimmig die Zähne zusammengebissen und das Ergebnis ist eine völlig verspannte Muskulatur rund um den Kieferbereich. Noch besser als das Lächeln ist in so einem Fall das Küssen. Schon bei einer minimalen Bewegung hin zum Kussmund, reagiert der Kieferbereich mit Entspannung. Ebenfalls rezeptfrei abgegeben werden die immer beliebter gewordenen „Mineralsalze nach Dr. Schüssler.“ Das sind Mineralsalze, meist in der niedrigen homöopathischen Potenz von D6 – D 12, die im Körper biochemische Prozesse anstoßen und den Körper befähigen, sich selbst zu helfen. Es ist eine sanfte Medizin, die mit 12 Hauptsalzen und weiteren 12 Ergänzungsmitteln auskommt. Wer zum Beispiel mit einem heftigen Kopfweh durch die Wohnung läuft, die Schmerzen steigen vom Nacken auf, wandern durch den Kopf und verursachen stechende Kopf- und Nervenschmerzen, dem kann mit dem Salz Nr. 7 – Magesium phosporicum D 6 gut geholfen werden. Die Beschwerden klingen noch rascher ab, wenn man ein paar Fußbäder mit ansteigender Temperatur macht. Wenn das Salz Nr. 7 Schmerzen und Krämpfen den Kampf ansagt, dann räumt das Entschlackungssalz Nr. 6 – Kalium sulfuricum D 6 im Körper auf und entlastet die Leber. Ein weiteres Plus dieses Salzes: es hilft auch bei chronischen Haut- und Schleimhautentzündungen. Beim Thema Haut und Haare, sowie Finger und Fußnägel zeigt Silicea D 12 Wirkung. Das Schüssler-Salz Nr. 11, auch bekannt unter dem Namen Kieselerde ist das Kosmetikum unter den Schüssler-Salzen. Dank seiner stark Kollagen bildenden Wirkung gilt es als verlässlicher Partner im Kampf gegen vorzeitiges Altern, Knitterfältchen und Krähenfüße. Und das alles ohne unerwünschte Nebenwirkungen. Diese Mineralsalze werden natürlich auch von naturheilkundigen Ärzten und Heilpraktikern verordnet. Und wer die relativ einfach anzuwendenden und für medizinische Laien wirklich sehr gut zu durchschauenden Schüssler-Salze kennen lernen möchte, für den gibt es Literatur und Links im Internet zu Hauf, ebenfalls rezeptfrei.
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