Reisen nach Vietnam – Gesundheitshinweise - Informationen & Tipps



Reisen nach Vietnam – Gesundheitshinweise

Wer es exotisch, abenteuerlich und tropisch im Urlaub mag und gerne mal was Neues ausprobieren möchte, für den sind Reisen Vietnam sicherlich eine interessante Alternative. Dieses Urlaubsland bietet neben Gastfreundlichkeit, wunderschöner Natur, sehenswerten Attraktionen auch noch viel Ursprünglichkeit fernab von jedem Touristenrummel. Allerdings bedeutet diese Exotik und Ursprünglichkeit auch, dass man als Urlauber spezielle Vorsorge für seine Gesundheit treffen sollte. Generell wird bei einem Direktflug aus Europa keine Impfung vorgeschrieben. Reist man aber über ein Land mit Gelbfieber-Endemie ein, so muss man eine Gelbfieber- Impfbescheinigung bei der Einreise vorlegen. Zum empfohlenen Impfschutz gehören die Standardimpfungen nach dem deutschen Impfkalender, speziell die Impfungen gegen Diphtherie, Hepatitis A und Tetanus. Je nach Reiseziel und örtlichen Urlaubsplanungen sollte der Urlauber noch folgende Impfungen in Erwägung ziehen: Typhus, Hepatitis B (zum Beispiel bei Langzeitaufenthalten oder zu erwartenden engerem Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung), Tollwut (wenn man weiß, dass man mit Tieren Umgang haben wird) oder Japanische Enzephalitis (zum Beispiel bei einem Aufenthalt in bestimmten ländlichen Gebieten, wobei man den Impfstoff nur über Apotheken mit entsprechenden Erfahrungen beziehen sollte). Welche der Impfungen man letztlich in Anspruch nehmen will, hängt natürlich immer von der Art und der Dauer der Reise ab, sowie dem aktuellen Infektionsrisiko vor Ort, dem individuellen Gesundheitszustand und dem noch vorhandenen Impfschutz. Ein Malaria-Risiko besteht ganzjährig, verstärkt aber in der Regenzeit. Dabei gelten für verschiedene Regionen auch unterschiedliche Risiken, die von hoch bis gering reichen können. Stadtgebiete gelten sogar als malariafrei. Wichtig ist vor Ort ein konsequenter Mückenschutz in den Abend- und Nachtstunden. Dadurch wird das Risiko erheblich vermindert. Ergänzend können Anti-Malaria-Medikamente eingenommen werden, zu denen man schon vor der Reise seinen Arzt befragen sollte. Darüber hinaus sollte man auf jeden Fall eine Reiseapotheke mitnehmen, die mit den die üblichen Medikamente zur Selbstversorgung bestückt ist: Dazu gehören Mittel gegen Fieber, Durchfall, und Schmerzen, außerdem Verbandsstoff, Pflaster und auch eine Wunddesinfektion. Damit ist man für die typisch auftretende Notfälle gut gerüstet.

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