Pubertät - Informationen & Tipps



Pubertät

Die Pubertät ist weder für Jugendlich selbst noch für ihre Eltern eine schwierige Phase. Die körperlichen Veränderungen, wie etwa bei Mädchen das Brustwachstum oder bei Jungen der Stimmbruch kommen oft plötzlich und unerwartet für die Betroffenen. Häufig nagen solche Veränderungen auch am Selbstbewusstsein der Heranwachsenden, vor allem wenn sie bei ihnen früher oder später auftreten als bei ihren gleichaltrigen Freunden sind Sticheleinen keine Seltenheit.


Neben äußerlichen Symptomen wie zum Beispiel Akne haben die starken Hormonschwankungen häufig auch psychische Auswirkungen: sie können Stimmungsschwankungen hervorrufen, die bis sich bis hin zu depressiven Verstimmungen ausprägen können.
Jedoch ist die Pubertät abgesehen von all diesen unangenehmen “Nebenwirkungen” für die meisten Jugendliche eine aufregende zeit, die mit vielen neuen Erfahrungen verbunden ist. Hat man seinen veränderten Körper erst einmal akzeptiert, wird man sich schnell seiner Wirkung auf das andere Geschlecht bewusst. Der erste Freund oder die erste Freundin gehört mit zu den schönsten Erfahrungen der Jugendzeit. Jedoch gibt es nach wie vor Probleme hinsichtlich der sexuellen und gesundheitlichen Aufklärung bei Jugendlichen. Im Kreis der Familie wird hierüber noch immer wenig geredet, auch wenn sich die meisten Eltern und ihre Kinder eigentlich einig sind, dass dies wichtig wäre: das Thema ist einfach peinlich und wird so weit wie möglich umgangen.
In den Medien, die sich gezielt an Jugendliche richten, werden Sexualität und auch die damit verbundenen Gefahren zwar gerne aufgegriffen, und auch die Schulen engagieren dich in der Aufklärungsarbeit. Jedoch kommen die Informationen bei den Heranwachsenden oft nur teilweise an oder werden falsch verstanden. Die Bemühungen, im Elternhaus wie auch in der Schule kritische Themen wie Verhütung anzusprechen müssten also noch verstärkt werden. Schwere Krankheiten, die durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen werden stellen eine von heranwachsenden und Erziehenden oft unterschätzte Gefahr dar. Auch die Zahl von ungewollten Schwangerschaften bei Teenagern ist nach wie vor hoch.

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