Natur pur und zwei Auszeichnungen
Ein Nationalpark in Neuseeland zu besuchen ist eigentlich ein unbedingtes Muss. Dafür sollten Sie sich bei Ihrem Trip dorthin mindestens einen Tag einplanen. Inmitten der Nordinsel liegt der weltweit berühmteste Nationalpark des Landes. Der Tongariro ist nicht nur der bekannteste, sondern auch der älteste Park des Landes. In seinem Zentrum köcheln drei noch aktive Vulkane vor sich hin. Mit einer Höhe von bis zu 2700 Metern prägen diese das Gesamtbild der Landschaft. Welcher Nationalpark Neuseeland kann schon von sich behaupten Weltkultur und Weltnaturerbe zu sein? Den Park kann man sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem eigenen Wagen gut erreichen. Wie ein Ring wurde ein Straßennetz errichtet, das jedoch am äußeren Rand des Parks endet. Von Auckland im Norden beträgt die Fahrtstrecke ca. 300 Kilometer und im Süden sind es ebenso viele Kilometer nach Wellington. Wenn man also zu den Frühaufstehern gehört, kann man eine dieser Städte als Basis für einen Ausflug wählen. Besser wäre es natürlich, wenn man morgens direkt dort wäre. Unterkünfte in der Nähe findet man in den Orten Ohakune oder in National Park Village. Hier gibt es Hotels und Ferienzimmer, denn die Einwohner sind ganz auf den Tourismus eingestellt. Im Park selbst ist einiges zu entdecken. Die Maori betrachten die Vulkane noch heute als heilige Berge und erzählen gern ihre Geschichten dazu. Die Hauptbeschäftigung der Besucher ist natürlich der Genuss der einzigartigen Landschaft und der Natur, die man beim Wandern oder mit dem Mountainbike am besten entdecken kann. Sollte eine Neuseeland Reise im Winter geplant sein, so ist im Park auch der Wintersport total angesagt. Skifahren, Snowboarden und sogar Langlauf sind die beliebtesten Disziplinen.
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