Hamm - Die Stadt mit dem gläsernen Elefanten
Am Ostrand des Ruhrgebietes mitten in Nordrhein-Westfalen liegt die kreisfreie Großstadt Hamm.
Graf Adolf I. von der Mark gründete Hamm mit allen Stadtrechten im Jahr 1226.
Reiche Kaufleute nutzen die gute geografische Lage der Stadt Hamm und dessen Anbindungen an den bestehenden Handelsstraßen, die bis an die Ostsee reichten. Im Jahr 1469 wurde die Stadt Hamm in die Hanse aufgenommen. Als der Reichtum während der Besetzung im dreißigjährigen Krieg schwindet, wird die Stadt 1659 aus der Hansegemeinschaft ausgeschlossen.
Über Jahrhunderte hinweg litt die Bevölkerung unter der Pest, Hungersnot und Stadtbrände von verheerendem Ausmaß.
Aus Hamm, wurde von 1882 bis 1955 durch Solefunde der Badekurort „Bad Hamm“. Das denkmalgeschützte Kurhaus mittig im Kurgarten liegt östlich von der Hammer Innenstadt.
Heute wird der Kurgarten für kulturelle Open Air Veranstaltungen und das alljährliche, sehr beliebte Volksfest mit Feuerwerk in den Sommermonaten genutzt.
Auf dem Gelände der stillgelegten „Zeche Maximilian“ entstand der Freizeitpark „Maximilianpark“ und das heutige Hammer Wahrzeichen, der 40 Meter hohe „Gläserne Elefant Maxi“.
Maxi, aus begehbarem Plastik, wurde anlässlich der ersten Landesgartenschau in Nordrhein-Westfalen in der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche, von dem Künstler Horst Rellecke errichtet. Ein Aufzug fährt die Besucher hoch zur Aussichtsplattform in 35 Meter Höhe.
Regelmäßig finden im Freizeitpark, in der ehemaligen Waschkaue sowie in der Elektrozentrale, Veranstaltungen und Events aller Art statt.