Gartensauna
Eine Gartensauna ist ein im Garten befindliches Saunahaus. Wie jede eigene Sauna verfügt eine Gartensauna über gewisse Vorteile. Der Nutzer ist nicht gezwungen mit anderen nackten, schwitzenden Personen zusammen zu sitzen, das Fußpilzrisiko ist gesenkt und nach einigen Jahren intensiver Nutzung liegen die Kosten weit unter denen einer regelmäßigen Jahreskarte für eine öffentliche Sauna.
Des Weiteren hat die Gartensauna speziell den Vorteil, dass im Haus kein Raum für die Sauna geopfert werden muss. Auch lässt die größenmäßige Planung einer Gartensauna mehr Spielraum, da man nicht an gegebene Werte gebunden ist.
Nach dem Saunagang steht der Nutzer direkt im Freien. Dies ist bei strahlendem Sonnenschein und winterlichen Temperaturen ein angenehmer Nebeneffekt.
Zur Aufstellung einer Gartensauna ist jedoch eine Baugenehmigung notwendig. Diese wird beim Bauamt beantragt. Es können Auflagen hinsichtlich des Brandschutzes auferlegt werden. Dies kann eine Rodung der brennbaren Bepflanzung im Umkreis der Sauna, wie auch eine Pflasterung um die Sauna herum sein. Die richtige Auswahl der Steine erlaubt später eine schnelle und einfache Reinigung.
Der Aufbau einer als Bausatz gelieferten Gartensauna ist für jedermann möglich. Jedoch sollte der Anschluss eines elektrischen Saunaofens zumindest aus versicherungstechnischen Gründen einem geprüften Elektriker überlassen werden.
Durch regelmäßige Reinigung und Pflege wird die Haltbarkeit der Gartensauna erhöht und sie bietet langanhaltende Freude und Genuss.
Bei der Auswahl der Sauna sollte vor allem die Qualität der Isolierung, des Ofens und des Materials geprüft werden. Deutsche und skandinavische Hersteller sind in diesem Bereich anderen Anbietern häufig etwas voraus.
Ein, bereits bei der Planung mit bedachter Sichtschutz, schützt später vor den Blicken neugieriger Passanten und Nachbarn.