Versicherung

Archiv der Kategorie 'Versicherung'

Steuern und Inflation bei der Altersvorsorge

Montag, den 25. Mai 2009

Die private Altersvorsorge ist für viele Menschen mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden. Für diejenigen, die sich noch keine Gedanken um eine zusätzliche Vorsorge gemacht neben der gesetzlichen Rente gemacht haben, wird es höchste Zeit, denn die wenigsten Bürger, werden im Ruhestand allein von der staatlichen Rente leben können oder sich in ihrem Alltag zumindest stark einschränken müssen. Wer zusätzliche Altersvorsorge betreibt, darf bei den zahlreichen Möglichkeiten die es dafür gibt, wie z.B. Riester-Rente, Rürup-Rente, private Rentenversicherung oder betriebliche Altersvorsorge, nicht nur die Rendite im Auge haben, sondern muss ebenso auf eventuelle Abzüge achten. (more…)

Ist es sinnvoll, wenn man in die private Krankenversicherung wechseln will?

Dienstag, den 28. April 2009

Ob man in die private Krankenversicherung wechseln sollte oder nicht, das kommt auf den Einzelfall an. Nicht immer ist es vorteilhaft, in vielen Fällen aber schon. Denn die privaten Kassen sind oft um einiges billiger, als die gesetzlichen. So gesehen kann man schon einiges im Monat sparen. Doch muss man auch gewisse Dinge wissen, die einen Wechsel nicht immer einfach machen bzw. bei denen es eben nicht in jedem Fall billiger wird. Zum ersten sollte man wissen, dass Frauen prinzipiell mehr bezahlen, als Männer. Das ist in nahezu jeder Versicherung der Fall. (more…)

Die Barmenia und ihre Zahnzusatzversicherung

Dienstag, den 14. April 2009

Am 01. Januar 2009 hat sich für Selbstständige eine neue Änderung ergeben, wenn sie in der Gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind: Der Wegfall des gesetzlichen Krankengeldanspruches. Und zwar gilt diese Regelung für alle in der Gesetzlichen Krankenversicherung versicherten Selbstständigen und Freiberufler. Um im Fall der Fälle nicht ohne eine Absicherung des Verdienstausfalls dazustehen, können Selbstständige und Freiberufler nun einen Wahltarif für Krankengeld abschließen. Die Folge: Zusätzliche Kosten. (more…)

Warum streiken die Ärzte?

Mittwoch, den 4. März 2009

Am Aschermittwoch 2009 hielten viele Ärzte in Nordrhein-Westfalen ihre Praxen ganz oder zeitweilig geschlossen. Sie protestierten damit gegen Verschärfungen im Gesundheitssystem. Mittlerweile ist es nämlich so, dass die Ärzte von den gesetzlichen Krankenversicherungen für jeden Patienten pro Quartal nur einen bestimmten Betrag abrechnen können. Dieser Betrag ist auch noch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, in NRW besonders niedrig. 35,68 Euro bekommt der Arzt für jeden gesetzlich versicherten Patienten im Quartal. Legt man beispielsweise das übliche Einkommen eines Rechtsanwalts zugrunde, deckt diese Pauschale eine Behandlungszeit von etwa sechs Minuten - alle drei Monate, wohlgemerkt. (more…)

Kein Skandal um Riester

Mittwoch, den 4. März 2009

Vor gut einem Jahr, am Abend des Donnerstag, 10.1.2008, berichtete die WDR-Sendung Monitor über ein bisher kaum bekanntes Problem der Riester Rente. Wer als Geringverdiener im Alter auf eine Grundsicherung angewiesen ist, dem wird die ersparte Riester Rente voll angerechnet. Natürlich entspricht dies immer noch dem Prinzip der Eigenvorsorge, die mit der Riester Rente beabsichtigt ist. Es scheint allerdings eine eklatante Des-Information betrieben zu werden, wenn im Monitor-Test von den Beratern Aussagen wie “Der Staat darf nicht sagen, ich zahle im Alter weniger Sozialhilfe wegen Riester, das kommt auf jeden Fall oben drauf.” dokumentiert werden. (more…)

Vergleichen kann Geld sparen

Montag, den 9. Februar 2009

Gehören Sie auch zu den Leuten, die es hassen, Tarife oder Preise zu vergleichen? Die nicht gerne zehn Kilometer zu einer anderen Tankstelle fahren, nur weil dort der Liter Benzin einen Cent weniger kostet? Die nicht jedes Jahr den Stromanbieter wechseln wollen, nur weil ein anderes Unternehmen gerade wieder ein Lockangebot im Fernsehen präsentiert? Nervt Sie der Gedanke, jeden Tag in drei Supermärkte zu laufen, nur weil der erste beim Brot, der zweite bei der Milch und der dritte beim Obst billiger ist? Verständlich. Wahrscheinlich hassen Sie es auch, im Kaufhaus zu feilschen – auch wenn der Gesetzgeber diese Möglichkeit vor einigen Jahren eigens eingeführt hat. (more…)

Versicherungen vergleichen spart Geld

Donnerstag, den 29. Januar 2009

Versicherungen machen das Leben vielleicht nicht per se sicherer, doch helfen sie, das mit dem alltäglichen Handeln einhergehende Risiko zu minimieren, mindestens was einen finanziellen Schaden angeht. Insofern wird jeder Versicherte froh und dankbar sein, wenn ein Schadensfall von seiner Versicherung unbürokratisch und schnell geregelt wird. Dennoch zählt die Versicherungsprämie zu den Grundkosten, die ein Arbeitnehmer, Autofahrer oder einfach Bürger in seiner monatlichen Kalkulation berücksichtigen muss und für die liquide Mittel bereit stehen müssen. Darum zählt gerade auf dem Markt der Versicherungen der Vergleich zu den Hauptpflichten eines jeden Versicherten, denn in den Leistungen unterscheiden sich die Anbieter je nach Versicherungsart nur marginal, in den dafür entstehenden Kosten dafür durchaus auch deutlich. (more…)

Was ist Taggeld?

Dienstag, den 16. Dezember 2008

Den Begriff Taggeld hat bestimmt der eine oder andere bereits schon einmal gehört, konnte jedoch nichts damit anfangen, wusste nicht den genauen Sinn des Wortes.
Wenn man Taggeld als Begriff hört, denkt der eine oder andere bestimmt an die Geldanlage bei einer Bank oder einem Kreditinstitut.
Doch Taggeld ist im Zusammenhang mit einer Taggeldversicherung zu sehen, die den Erwerbsausfall eines Selbständigen oder eines Arbeitnehmers absichert. (more…)

Veränderungen im Gesundheitswesen

Freitag, den 5. Dezember 2008

Niemand denkt vermutlich gerne an Zeiten, in denen Krankheit oder vielleicht ein Unfall die eigene Lebensqualität senken, vielleicht sogar die Karriere beeinträchtigen. Zwar ist das Sozialsystem in der Bundesrepublik mit seiner für alle Bürgerinnen und Bürger verpflichtenden Gesundheitsversicherung fortschrittlich, in den USA beispielsweise gibt es keine flächendeckende Versicherung für alle Bewohner, dennoch zählt die Krankenversicherung zu den ungeliebten monatlichen Belastungen, die das Nettoeinkommen neben Steuern und anderen Sozialversicherungsabgaben deutlich schmälern. Wenn dann im Falle einer ärztlichen Behandlung zusätzliche Kosten für Praxisgebühr, für Medikamentenzuzahlungen oder im Falle eines Krankenhausaufenthaltes als Tagesgeld zu entrichten sind, dann steigt die Bereitschaft, sich mit dem Thema auseinander zu setzen und nach Alternativen zu suchen. Gab es bis 2008 noch die Möglichkeit, durch den Wechsel der Krankenkasse einen günstigeren Beitragssatz zu erhalten, bei gleich bleibenden Leistungen der Versicherungen, so entfällt dieses durch die Gesundheitsreform und des in diesem Zuge eingeführten Gesundheitsfonds, der einen einheitlichen Beitragssatz von 15,5% als Start für alle gesetzlichen Krankenkassen definiert und festlegt. Die oben genannten (more…)

Von der Geschichte bis zum Beginn einer Lebensversicherung

Mittwoch, den 5. November 2008

Es war im 17. Jahrhundert als man zum ersten Male von einer Lebensversicherung sprach. Es war die in London ursprünglich mit versicherungsmathematisch bestimmten altersabhängigen Beiträgen arbeitende Society for Equitable Assurances on Lives and Survivorships. Aus dieser Version heraus entstanden im 19. Jahrhundert die Sterbekassen und Lebensversicherungen. Ernst-Wilhelm Arnoldi gilt als Vater der deutschen Lebensversicherungen. Am Anfang stand hier die Gothaer Lebensversicherungsbank. Aber schon 65 Jahre später kam die Victoria zu Berlin dazu. Dieselbe wurde als Lebensversicherung für jedermann eingeführt, was sie zur Volksversicherung machte.

Ganz zu Anfang standen als Leistungsverträge im Todes- oder Erlebensfall keine kalkulierten Versicherungen sondern eine Art Wette. Schon im antiken Rom gab es Beerdigungsvereine, welche die Kosten einer anfallenden Beerdigung oder finanzielle Unterstützung der Angehörigen ihrer Mitglieder übernahmen.

Die Tontine, ein weiterer Vorläufer der Lebensversicherung, ist eine, nach dem italienischen Bankier Lorenzo de Tonti benannte, frühere Form der Lebensversicherung, beziehungsweise der Rentenversicherung.

Bei der Lloyd’s of London wurden in den Anfängen Kaufleute oder Schiffseigner sozusagen versichert. Da es in England allzu häufig Wetten auf das Leben von Menschen gab, wurde späterhin nur noch versichert, wenn ein wirtschaftliches Interesse am Überleben des Versicherten nachgewiesen wurde.
In Amerika waren es die Presbyterianer-Synoden, die eine Art der Lebensversicherung für die armen Witwen der presbyterianischen Priester und deren Kinder gründeten.

Ein Lebensversicherer darf in Deutschland nur Lebensversicherungen abschließen, wenn eine Verbindung mit den zusätzlichen Risiken eingeschlossen wird.

Bei dem Vertragsabschluss einer Lebensversicherung zwischen dem Versicherer und dem Versicherungsnehmer müssen die privatrechtlichen Regelungen gelten, in Verbindung mit der Abgabe der übereinstimmenden Willenserklärung. Also müssen alle Vertragsinhalte einschließlich aller Allgemeinen Versicherungsbedingungen und verbindlichen Willenserklärungen vorliegen, einschließlich einer Gesundheitsprüfung. Wenn alle zu prüfenden Risiken vorliegen, steht einem endgültigen Abschluss nichts mehr im Wege. Erst die Urkunde des Lebensversicherungsvertrages, dem so genannten Versicherungsschein, bestätigt das Bestehen.

Bei arglistiger Täuschung, das heißt, das Verschweigen einer schweren Erkrankung, kann den Versicherer von seinem Vertrag zurücktreten lassen und auch nach dem Tod des Versicherten in den ersten drei Jahren.