Dessous selber naehen - Informationen & Tipps



Dessous selber naehen

In einem Dessous Shop zahlt man nicht nur das Dessous, sondern natürlich auch für die gute Beratung. Da kommt man nicht umhin, sich zu fragen, ob es nicht schöner wäre, selbst zu Nadel und Faden zu greifen.

Eindeutiger Vorteil ist der, dass man sich die Stoffe, aus denen das Dessous entstehen soll, selbst aussuchen kann. So hatte man vielleicht einen Lieblings-BH, der dann doch irgendwann mal ausgedient hat, und kein BH bietet den gleichen Komfort.

Und nicht nur, dass man Geld sparen kann. Mit etwas Übung im Nähen von Dessous kann das vielleicht eine neue Einnahmequelle werden – oder zumindest für schöne Geschenke sorgen.

Auch vom Design ist man frei. Kreativ oder klassisch – das perfekte Dessous aus der eigenen Schmiede. Das klingt traumhaft.

Nun kann man anfangen, indem man von bestehenden Dessous, die im Schrank liegen, die Vorlage nimmt. Wie ein BH aussieht, weiß ja jeder, aber wie man anfangen kann, selbst zu nähen, ist schon wieder eine andere Sache. Schaut man sich die Nähte bei den Dessous an, die man zuhause hat, wird es etwas klarer.

Es ist sicher sinnvoll, bei den ersten Probeexemplaren nicht auf die teuerste, hauchdünne Spitze zurückzugreifen, sondern erstmal nicht allzu attraktive Baumwoll-Unterwäsche zu verwenden. So macht es auch nichts, wenn man sich mal vernäht.

Eine ganz große Herausforderung stellt dann wohl das Herstellen nahtloser BHs dar – wie man diese am besten in Eigenregie herstellt, dürfte aber in den Weiten des Internets zu finden sein. Wenn man Praxisbeispiele will, sollte man vielleicht bei der benachbarten Schneiderei nach einem kleinen Kurs fragen.

Autor: Sandra Müller

Mail: sandy.mueller1(at)gmx.net

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