Nitro Snowboards und Burton Snowboards produzieren vor allem Freestyleboards
Freitag, den 21. November 2008Nicht alle Wintersportorte sind schon auf die vielen Snowboarder eingerichtet, die der erste Schnee mit sich bringen wird. Da aber immer mehr Wintersportler diesem eher jungen Sport nachgehen, werden über kurz oder lang wohl überall Ramps, Halfpipes oder sogar Fun-Parks entstehen.
Snowboarden wurde erst Ende des letzten Jahrhunderts, also vor ca. 20 Jahren bekannt. Der Amerikaner Jake Burton entwickelte zunächst ein Holzbrett, um damit die Schneehänge hinab gleiten zu können. Dieses eher langsame und wohl auch teure Board wurde von den Wintersportlern jedoch nicht angenommen. Nachdem Burton dann allerdings die Skisport Technologie übernahm, die das Brett schneller machte, und schließlich zur besseren Standsicherheit der Fahrer Fußschlaufen und Antirutschflächen integrierte, wuchs die Fangemeinde des Snowboardens unablässig. Burton Snowboards entstand und gehört noch heute zu den bekanntesten Herstellern von Freestyleboards.
Neben der Herstellung der Boards und Bindungen von z.B. Burton oder Nitro Snowboards hat sich auch ein großer Markt für das Snowboard Zubehör entwickelt. Im Bereich der Outdoorkleidung finden sich bekannte Marken wie Ronin oder Zimtstern, die sowohl Street- als Snowboardbekleidung im Programm haben. Nitro Snowboards produziert ähnlich wie Burton Snowboards auch Bindungen (Raiden Bindings).
Ebenfalls zum Zubehör wird die Schutzausrüstung gerechnet, d.h. die Helme und Protectoren für die Snowboarder.
Da die Snowboarder zum größten Teil zu den eher sehr jungen Menschen gerechnet werden, haben die Hersteller der Boards und des Zubehörs dem im Design Rechnung getragen. Die Produkte erinnern an die Graffiti-Szene und erscheinen in den aktuellen meist dunklen Farben.
Neben den bevorzugten Freestyleboards werden auch spezielle Boards wie z.B. das Raceboard für Snowboardrennen oder das Splitboard für Snowboardtouren hergestellt. Letzteres ist eine interessante Variante für alle, die Touren gehen möchten und gleichzeitig die Gelegenheit nutzen wollen, an vorhandenen Hängen hinab gleiten zu können, denn das Splitboard kann der Länge nach in zwei einzelne schmale, den Skiern ähnelnde Bretter geteilt werden.